Suche: 

 

Eine wunderbare Einführung in UML

 
Fragen und Antworten...

 
C#, ASP, WPF und XAML

 

| del.icio.us | digg.com | reddit.com | ma.gnolia.com | newsvine.com | furl.net | google | yahoo | technorati.com |

Der Betrieb und sein Umfeld

Bei der Festlegung der Ziele unterscheidet man grundsätzlich:
  • wirtschaftliche
  • soziale
  • ökologische
  • gesellschaftliche
Zielsetzungen.

Wirtschaftliche Zielsetzungen sind langfristig ausgerichtete Ziele, die vom operativen Faktor festgelegt werden. Ziele, die genannt werden können, sind: Wachstumsziele, Erfolgsziele, Finanzziele, Wettbewerbsziele und Marktanzeilziele.

Unter Wachstumziele versteht man eine Steigerung von bestimmten Potenzialen. Diese Potenziale können zum Beispiel sein: Umsatzsteigerung, Absatzsteigerung, Qualitätssteigerung, Produktivitätssteigerung, Produktproduktionssteigerung.

Erfolgsziele sind Ziele, die den Erfolg einer Unternehmung darstellen. Hierzu zählen z.B. gewinn, Umsatz-, Gesamtkapitalrendite (Unternehmungsrentabilität) und Eigenkapitalrendite ( Unternehmerrentabilität).


Nennen Sie verschiedene Ansprüche von  Eigentümer, Geschäftsführung, Arbeitnehmer, Gläubiger und Lieferanten!


Eigentümer:    
  • Vermögenssicherung
  • Vermögensvermehrung
  • Einkommensmaximierung
Geschäftsführung:   
  • Einkommenserzielung
  • Arbeitsplatzsicherung
  • Macht und Prestige
Arbeitnehmer:
  • Arbeitsplatzsicherung
  • Einkommenserzielung
  • Humane Arbeitsbedingungen
Gläubiger:
  • Verzinsung des Fremdkapitals
  • Absicherung der Kapitaltilgung

Lieferanten:
  • rentable Absatzmöglichkeiten


Wie ist die Stellung des Betriebes in Wirtschaft und Gesellschaft?


Gesellschaftliche Einbindung zu:
  •     Geografische-
  •     Gesellschaftspolitik-
  •     Ökonomische-
  •     Ökologische-
  •     Technische- und
  •     Rechtliche Umwelt

Nennen Sie den Unterschied zwischen Betrieb und Unternehmen


Der Betrieb ist weitesgehend einheitliche geleitete Zusammenfassung von Personen und Sachmitteln zur Hervorhebung von Gütern und Leistungen für den Markt.
Das Unternehmen ist eine Erscheinungsform des Betriebes in der freien Marktwirtschaft gekennzeichnet durch wirtschaftliche Selbständigkeit mit Übernahme des Marktrisikos.

Nennen Sie 4 Ziele von Betrieben und jeweils 1 Beispiel.


Verfolgen von:
  1. wirtschaftlichen Zielen
    Wachstum, Erfolgs- und Finanzziel
  2. Sozialer Ziele
    Sicherung von Arbeitspplätzen
  3. Ökologischer Ziele
    Umweltverträgliche Produkte und -Verfahren
  4. Gesellschaftlicher Ziele
    Image, cooperate Identity, Macht

Welche Arten von Betrieben sind Ihnen bekannt, nennen Sie 4 Arten mit jeweils einem Beispiel.


  1. Nach Art der Leistung
    Sachleistungsbetriebe, Dienstleistungsbetriebe
  2. Nach Wirtschaftszweigen
    Industrie-, Handwerks-, Handels-, Versicherungs-, Verkehrsbetriebe und Kreditinstitute
  3. Nach dem vorherrschenden Einsatz eines Produktionsfaktors
    Arbeitsintensive, Anlagen- oder Kapitalintensive, Material- und Energieintensive Betriebe
  4. Nach der rechtlichen Stellung in Verbindung mit den verfolgten Zielen
    Privat-, Erwerbwirtschaftliche, genossenschaftliche, gemeinwirtschaftliche und öffentliche Betriebe

Welche Güter unterliegen den Konsumgütern und welche den Produktionsgütern, mit jeweils einem Beispiel?


Konsumgüter:
  1. Gebrauchsgüter
    TV
  2.  Verbrauchsgüter
    Lebensmittel
Produktionsgüter:
  1. Gebrauchsgüter
    Laserdrucker
  2. Verbrauchsgüter
    Papier

Was ist ein Minimal- und was ein Maximalprinzip?


Minimalprinzip:
vorbestimmte Leistung mit möglichst geringe Mittel erreichen

Maximalprinzip:
mit gegebenen Mitteln die größtmögliche Leistung erzielen

Was ist ein Betriebsrat? Und welche Aufgaben hat dieser?


  • zur Vertretung von Arbeitnehmerinteressen
  • Wahrung betrieblicher Mitbestimmung, diese ist Abzugrenzen von der Unternehmensmitbestimmung durch Arbeitnehmervertreter in Aufsichtsräten der Kapitalgesellschaften
  • In öffentlichen Betrieben kann ein Personalrat gewählt werden.

Welche rechtlichen Grundlagen umfasst der Betriebsrat mit dem Betriebsverfassungsgesetz und wo greift dieses Gesetz nicht?


Eine Wahlordung bestimmt die Einzelheiten der Betriebsratswahlen.
Aus dem Kündigungsschutz- oder dem Arbeitsgerichtgesetz ergeben sich weitere Rechte des Betriebsrats.
Im Bereich des öffentlichen Dienstes gilt das Betriebsverfassungsgesetz nicht. Die Rechte dort regelt der Personalrat durch die Personalvertretungsgesetze des Bundes und der Länder.

Ab wieviel wahlberechtigten Arbeitnehmern kann ein Betriebsrat gewählt werden, wieviel davon müssen wählbar sein? 

Wann ist man wahlberechtigt und wann ist man wählbar?

Wie lange ist die Amtszeit eines Betriebrates?


Ab 5 wahlberechtigeten Personen (ab 18 Jahre), davon müssen 3 wählbar sein.
Wählbar sind ausserdem alle die dem Betrieb 6 Monate angehören bzw hauptsächlich für Diesen gearbeitet haben.
Die Amtszeit beträgt 4 Jahre, in Betrieben noch ohne Betriebsrat kann jederzeit ein Betriebsrat gewählt werden.

Nennen Sie Mitbestimmungsrechte vom Betriebsrat.


  • Beginn und Ende der tgl Arbeitszeit
  • Bei Mehrarbeit
  • Bei Fragen zur Betriebsordnung und des Verhaltens der Arbeitnehmer im Betrieb
  • Bei der Einführung von techn. Einrichtungen die der Leistungs- und Verhaltenskontrolle dienen
  • Ausgestaltung des Arbeitsschutzes
  • Bei Einführung und Anwendung von neuen Entlohnungsgrundsätzen
  • Sozialeinrichtungen
  • Akkord- und Prämiensätze
  • Grundsätze über das betriebliche Vorschlagwesen

Erklären Sie das ökonomische Prinzip, nach welchen Prinzipien unterteilt sich dieses?


Das quantitative Missverhältniss zwischen den unendlich großen Bedürfnissen des Menschen und den knappen Gütern anderseits führt zur Notwendigkeit des Wirtschaftens.
Wirtschaften nennt man die planvolle und bedarfsgerechte Tätigkeit des Menschen, die Knappheit der Güter so weit wie möglich zu verringern
Unterteilt sich in das Minimalprinzip (minimaler Mitteleinsatz  bestimmter Erfolg) und dem Maximalprinzip (gegebener Mitteleinsatz  maximaler Erfolg)



Sie haben Fragen oder Anregungen?

Riedl Franziska schrieb am November 18, 2009, 3:10 pm:

Ein Betrieb hat viele Partner, mit jeweils unterschiedlichen Ansprüchen, die der Partner an den
Betrieb stellt. Diese unterschiedlichen "Interessen" der Wirtschaftspartner fühern immer
wieder zu Konflikten, den sogenannten Zielkonflikte.
Meine Frage: Was für Konflikte herrschen? Und wie konkurieren sich die Partner damit
gegenseitig?

Bitte um Antwort auf meine gestellte Frage, danke.



Einen Kommentar hinzufügen 

Einen Kommentar hinzufügen

Ihr Name(*):
Email:
Webseite:
Kommentar(*):
  This is a captcha-picture. It is used to prevent mass-access by robots. (see: www.captcha.net)
Code im diesem Bild:
 

valid CSS 2.1 valid XHTML 1.0 Transitional
« WISO | Sie befinden sich: | Themen | WISO | Der Betrieb und sein Umfeld | Betriebliche Kennziffern, Rentabilität und Bilanzkennzahlen »